Aktien kaufen mit Kreditkarte
Wie bei PayPal gilt: Die Kreditkarte bezahlt nicht die Aktie selbst, sondern füllt das Verrechnungskonto beim Broker. Visa- und Mastercard-Einzahlungen sind dabei deutlich weiter verbreitet als PayPal.
Wer Kartenzahlung akzeptiert
Internationale Plattformen (eToro, einige CFD-Broker) nehmen Kreditkarten standardmäßig. Bei deutschen Anbietern ist das Bild gemischt: Scalable Capital etwa erlaubt Einzahlungen per Karte über den Bezahldienst der App-Stores bzw. Kartenzahlung, während Trade Republic und die klassischen Banken auf Überweisung bestehen.
Kosten im Blick behalten
- Einzahlungsgebühr: teils 1–2 % bei internationalen Plattformen — bei 5.000 € Einzahlung sind das bis zu 100 €.
- Cash-Advance-Falle: Manche Kartenherausgeber buchen Broker-Einzahlungen als Bargeldbezug — mit Sofortzinsen. Vorher beim Kartenanbieter prüfen!
- Kreditrisiko: Aktienkauf auf Kreditkartenschuld ist Investieren mit geliehenem Geld — davon raten wir grundsätzlich ab.
Fazit
Die Kreditkarte ist praktisch für schnelle erste Einzahlungen bei internationalen Plattformen. Für den regelmäßigen Vermögensaufbau bei deutschen Brokern bleibt die (Echtzeit-)Überweisung der kostenlose Standard — alle Anbieter dazu im Depot-Vergleich.
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