Online Aktien kaufen: der Überblick

Zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2026

Online Aktien zu kaufen kostet heute zwischen 0 und 1 € pro Order, ein Depot ist in zehn Minuten eröffnet, und Sparpläne laufen ab 1 € Rate. Die Einstiegshürden von früher — Filialtermine, 10-€-Ordergebühren, Mindestanlagen — existieren nicht mehr. Was bleibt, ist die Frage nach dem richtigen Weg.

1. Das passende Depot

Die Anbieterlandschaft teilt sich in drei Lager: Neobroker (Trade Republic, Scalable — günstig, App-first), Null-Euro-Broker (justTRADE, finanzen.net zero — provisionsfrei, spread-finanziert) und Vollbanken (ING, comdirect, Consorsbank — teurer, dafür alle Börsenplätze und Banking aus einer Hand). Der Depot-Vergleich stellt alle acht gegenüber.

2. Die Kosten im Blick

Neben der Ordergebühr zählen: Spreads (v. a. außerhalb der Xetra-Zeiten 9–17:30 Uhr), Sparplan-Konditionen und bei US-Aktien die Währungsumrechnung. Faustregel: Wer zur Börsen-Kernzeit liquide Standardwerte handelt, zahlt praktisch nur die sichtbare Gebühr.

3. Der erste Kauf

Wertpapier per ISIN suchen, Limit-Order setzen, Ausführung prüfen — die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung führt durch jeden Klick, der Ordertypen-Ratgeber erklärt die Werkzeuge.

4. Strategie vor Taktik

Wichtiger als der Broker ist der Plan: Für die meisten Einsteiger ist ein weltweiter ETF-Sparplan der Kern, Einzelaktien sind die Kür — die Abwägung steht im Ratgeber ETF oder Einzelaktien. Und wer Erträge über 1.000 € im Jahr erwartet, richtet direkt den Freistellungsauftrag ein (Steuer-Grundlagen).

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